Haarausfall im Herbst bei Männern: Was jetzt hilft
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Der Herbst ist da – und mit ihm liegen plötzlich mehr Haare in der Bürste, im Abfluss und auf dem Kissen. Bevor du dir Sorgen machst: In den allermeisten Fällen ist das völlig harmlos. Saisonaler Haarausfall trifft im Spätsommer und Herbst viele Männer, und er hat mit dem natürlichen Rhythmus deiner Haare zu tun – nicht mit einem dauerhaften Problem. Hier erfährst du, warum das passiert, was der Kopfhaut jetzt guttut und woran du erkennst, wann ein Blick zum Arzt sinnvoll ist.
Mehr Haare in der Bürste: Ist das im Herbst normal?
Mehr Haare in der Bürste im Herbst sind für sich genommen kein Grund zur Sorge. Der Mensch verliert im Schnitt rund 50 bis 100 Haare pro Tag – das ist ganz normaler Alltag und fällt kaum auf. In der saisonalen Phase können es vorübergehend ein paar mehr werden, als Richtwert bis etwa 150 am Tag. Entscheidend ist das Muster: Bei diesem herbstlichen Ausdünnen fallen die Haare gleichmäßig über den ganzen Kopf verteilt aus, nicht an einer einzelnen Stelle. Es entstehen keine kahlen Flecken, und die Haare wachsen in aller Regel wieder nach.
Der Haarzyklus einfach erklärt: Wachstum, Übergang, Ruhephase
Jedes einzelne Haar durchläuft immer wieder denselben Kreislauf aus drei Phasen. Sie laufen bei allen Haaren unabhängig voneinander ab – deshalb hast du zu jedem Zeitpunkt Haare in unterschiedlichen Stadien auf dem Kopf:
- Anagen (Wachstumsphase): Die längste Phase. Der Großteil deiner Haare – rund 85 bis 90 Prozent – wächst hier aktiv, oft über mehrere Jahre.
- Katagen (Übergangsphase): Eine kurze Umbauphase von wenigen Wochen. Das Haar stellt das Wachstum ein und löst sich langsam von seiner Versorgung.
- Telogen (Ruhephase): Das Haar ruht, bis es ausfällt und ein neues nachwächst. Genau diese ausfallenden Ruhehaare findest du in der Bürste.
Ein ausgefallenes Haar ist damit meist kein Zeichen von Schaden, sondern das normale Ende eines Zyklus – der Startschuss für ein neues Haar an derselben Stelle.

Saisonales Shedding: Was die Forschung über den Herbst-Peak sagt
Dass im Herbst mehr Haare fallen, ist keine Einbildung. In einer viel zitierten Untersuchung der Universität Zürich (Kunz, Seifert & Trüeb, 2009) werteten Forscher über mehrere Jahre die Haarwurzeln von mehr als 800 Personen aus. Das Ergebnis: Der Anteil der Haare in der Ruhephase ist im Hochsommer am höchsten und im Spätwinter am niedrigsten. Weil zwischen Ruhephase und sichtbarem Ausfall einige Wochen liegen, zeigt sich der Effekt verstärkt im Spätsommer und Herbst.
Fachleute sprechen bei dieser milden, vorübergehenden Form vom telogenen Effluvium – also einem verstärkten Übergang vieler Haare in die Telogen-Phase. Die saisonale Variante ist in der Regel harmlos und bildet sich von selbst zurück. Saisonaler Haarausfall ist damit eher ein Zeichen dafür, dass dein Haarzyklus funktioniert, als für ein echtes Problem.
Was der Kopfhaut jetzt guttut: sanfte Pflege statt Panik

Aufhalten lässt sich der natürliche Zyklus nicht – und das muss er auch nicht. Was du beeinflussen kannst, ist das Umfeld, in dem deine Haare nachwachsen: eine gepflegte, ausgeglichene Kopfhaut. Nach einem Sommer mit Sonne, Schweiß, Chlor und Salzwasser ist die oft strapaziert. Wie du diese Rückstände sanft loswirst, zeigt unser Guide zu Haaren nach Chlor und Salzwasser.
Setze jetzt auf milde Reinigung statt aggressives Schrubben: Ein mildes Pflege-Shampoo Keratin säubert schonend und kräftigt das Haargefühl, ohne die Kopfhaut auszulaugen. Für ein frisches, klares Kopfhautgefühl zwischendurch pflegt das Kopfhaut-Tonic Mintori – ein kühlendes Kopfhaut Tonic, das eine gepflegte Kopfhaut unterstützt. Neigt deine Kopfhaut zusätzlich zu Juckreiz oder Schwitzen, lohnt ein Blick in unseren Beitrag zum Kopfhaut Tonic gegen Juckreiz. Zeigen sich trockene Schüppchen, kann ein Anti-Schuppen Pflege-Shampoo die Kopfhaut mild reinigen und ein gepflegtes Kopfhautgefühl unterstützen.
Viele Männer suchen in dieser Zeit gezielt nach einem Shampoo gegen Haarausfall. Unser Anti-Haarausfall Pflege-Shampoo versteht sich dabei als pflegende Kopfhautreinigung, die die Kopfhaut pflegt – nicht als Mittel, das den saisonalen Ausfall aufhält. Es bleibt ein Baustein der Pflege, kein Gegenmittel.
Wann du den Haarverlust ärztlich abklären lassen solltest
Saisonales Shedding ist harmlos – manche Formen von Haarverlust gehören aber in fachkundige Hände. Ein kosmetisches Produkt kann keine Diagnose ersetzen. Lass deinen Haarausfall von einer Dermatologin oder einem Dermatologen abklären, wenn du eines dieser Zeichen bemerkst:
- Die Haare fallen plötzlich büschelweise oder in kurzer Zeit auffällig stark aus.
- Es bilden sich kahle Stellen oder klar umrissene, fleckige Lücken.
- Der verstärkte Ausfall hält über viele Wochen oder Monate an und lässt nicht nach.
- Dazu kommen Juckreiz, Rötung, starke Schuppung oder Entzündungen der Kopfhaut.
- Die Haare weichen sichtbar an Geheimratsecken oder am Oberkopf zurück – das spricht eher für erblich bedingten Haarausfall.
Je früher eine Ursache erkannt wird, desto besser lässt sie sich behandeln. Der Gang zum Hautarzt ist kein Alarmzeichen, sondern der vernünftigste Schritt.
Japanisch inspirierte Pflege aus Österreich
Kabuto Katana ist eine japanisch inspirierte Barber- und Grooming-Marke aus Österreich. Der Name steht für den Helm des Samurai – für Schutz, Klarheit und Disziplin, die wir in ruhige, alltagstaugliche Pflegeroutinen übersetzen. Unsere Produkte versenden wir ausschließlich innerhalb Österreichs.
Kabuto-Routine für die Herbstmonate

Statt gegen den Zyklus anzukämpfen, gibst du deiner Kopfhaut in den Herbstmonaten am besten eine ruhige, gleichbleibende Routine. So gehst du vor:
- Mild reinigen. Wasche die Haare mit einem sanften Pflege-Shampoo, das die Kopfhaut nicht austrocknet. Zwei- bis dreimal pro Woche reichen meist völlig.
- Kopfhaut pflegen. Massiere nach dem Trocknen das Mintori-Tonic ein – die kühle Frische tut gut und unterstützt eine gepflegte Kopfhaut.
- Reibung reduzieren. Rubble die Haare nicht trocken, sondern drücke sie sanft mit dem Handtuch aus, und föhne lauwarm statt heiß.
- Geduld haben. Saisonaler Haarausfall reguliert sich meist von selbst. Gib deinem Haarzyklus die Wochen, die er braucht.
Alles, was du dafür brauchst, findest du gebündelt in unserer Haarpflege-Kollektion – vom milden Keratin-Shampoo bis zum Kopfhaut-Tonic Mintori. So kommst du gepflegt und ohne Panik durch die Shedding-Saison.
Häufige Fragen
Ist verstärkter Haarausfall im Herbst normal?
Ja. Bei vielen Menschen fallen im Spätsommer und Herbst vorübergehend mehr Haare aus als im Rest des Jahres. Dieser saisonale Haarausfall verteilt sich gleichmäßig über den Kopf, hinterlässt keine kahlen Stellen und reguliert sich in der Regel von selbst.
Was ist telogenes Effluvium?
Als telogenes Effluvium bezeichnet man einen Zustand, bei dem überdurchschnittlich viele Haare gleichzeitig in die Ruhephase (Telogen) übergehen und wenig später ausfallen. Die saisonale Form im Herbst ist meist mild und vorübergehend. Hält der Ausfall länger an, sollte ein Arzt die Ursache klären.
Kann ein Shampoo saisonalen Haarausfall aufhalten?
Nein. Ein Shampoo ist ein Pflegeprodukt: Es reinigt die Haare und pflegt die Kopfhaut, kann aber den natürlichen Haarzyklus nicht anhalten. Ein Shampoo gegen Haarausfall für Männer sorgt für eine gepflegte Kopfhaut – der saisonale Ausfall selbst legt sich meist von allein. Bleibt der Haarverlust bestehen, ist der Hautarzt die richtige Adresse.